> Vergangenheit und Zukunft einer Industriekultur<
Austellungseröffnung am 21.August

Die Vulkanfiberfabrik in Werder (Havel), Deutschlands erste und älteste Fabrik zur Herstellung von Vulkanfibererzeugnissen, ist eines der wichtigen Zeugnisse der brandenburgischen Industriekultur des vergangenen Jahrhunderts.

Während des Themenjahres 2021 soll ein Teil dieses historischen Standortes nun wiederbelebt werden. Wir geben dem Ort einen neuen Charakater und zeigen in den weit über hundertjährigen Industriehallen das Konzept einer neuen regionalen High-Tech- Mikrofaktur.

In drei Ausstellungsthemen und an Beispielen einiger Erzeugnisse aus der ehemaligen Vulkanfiberfabrik zeigen wir den Wandel des Ortes und der Produktion im Lauf der Zeit. Geschichte, Gegenwart, und Zukunftsvision werden plastisch erfahrbar dargestellt.

Ausstellungseröffnung am 21.08.2021

Am 21. August hatten wir unsere erfolgreiche Eröffnung mit zahlreichen Besuchern und konnten sowohl mit unserem Ausbau der Halle überraschen als auch mit dem Inhalt unserer Ausstellung. Neben vielleicht noch bekannten Vulkanfibererzeugnissen zeigt unserere “Wunderkammer”-Inszenierung ein breites Spektrum von Konsumgüterprodukten, über Form und Materialmustern bis hin zu technischen Bauteilen. Auch die Entwürfe der Designstudenten konnten durch ihre Vielfalt und Anwendungsmöglichkeiten überzeugen und haben die Besucher dazu eingeladen auch ausgiebig getestet zu werden. Parallel wurde der Entwurf eines Studenten, ein Vulkanfiber-Longboard, live an der CNC-Fräse gefertigt, um direkte Einblicke in die digitale Fertigung zu geben.

Corona-Regeln

Die Eröffnungsveranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienerichtlinien des Landes Brandenburg statt. Es gelten die 3G-Regeln: getestet, geimpft oder genesen. Dafür muss ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden. Im Innenraum muss eine FFP2- oder OP-Maske getragen werden. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt auf eingeladene oder angemeldete Personen (Kontaktanfrage & Rückbestätigung per Mail). Bezüglich der folgenden bzw. regelmäßig geplanten Veranstaltungen halten wir Sie gerne auf dem Laufenden. Bitte lassen Sie uns bei Interesse im Kontaktfeld eine kurze Nachricht mit dem Titel “Newsletter” zurück. Des Weiteren werden Sie regelmäßige Updates auf unserer Facebook-Projektseite finden.

Quelle: rbb fernsehen>Industrie.Kultur.Brandenburg

Vergangenheit

Dieses Ausstellungsformat widmet sich der Geschichte des Standortes und gibt der Öffentlichkeit Einblicke in das entstehende Archiv aus Produkten und Produktionsmaschinen, der ehemaligen Vulkanfiberfabrik Werder.

Exemplarisch werden dabei einige historische Erzeugnisse ausgestellt. Diese geben dem Besucher einen Eindruck über die Produktvielfält und das vergessene Potential des in der Vergangenheit weitverbreiteten Materials.

Gegenwart

Zusammen mit dem Fachbereich Design der FH Potsdam, dem Partner Vulkanfiber-Fabrik Ernst Krüger aus Geldern und neuester digitaler Fertigungstechniken
beleben wir, das zu unrecht vernachlässigte Material, wieder.

Immerhin ist der, über 100 Jahre alte, Werkstoff einer der ältesten Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoff.

Hierdurch erlangt das zudem kompostierbare Material auch heute eine große Relevanz.

Zukunft

Abschliessend initieren wir das Pionierprojekt Mikrofaktur.

Am Standort der Vulkanfiberfabrik bringen wir dauerhaft Künstler, Designer und Experten für digitale Fertigung inklusive Industrieroboter,CNC-Technik und 3D-Druck zusammen um zukünftige Synergien zu entdecken.

Im Fokus stehen Aspekte einer regionalen und nachhaltigen Produktion als auch die technologisch bedingten gestalterischen Potentiale für bildende und angwandte Kunst.

Karte

Kontakt
Vergangenheit – historische Exponate der Ausstellung
Gegenwart – Kooperation mit dem Studiengang Produktdesign FH Potsdam


Ein Projekt im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2021 »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung«

Kulturland Brandenburg 2021 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

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